*Rezension* Das Schwert der Totengöttin von Katharina V. Haderer

*Rezension* Das Schwert der Totengöttin von Katharina V. Haderer

9. März 2020 0 Von lexysbookdelicious

“Eine Fantasy Story, die einem Gänsehaut verpasst.”

 

Worum geht es?

Willkommen in Tradea – wo sich die Toten aus ihren Gräbern erheben!

Als Sergent Erik Zejn degradiert und von der Hauptstadt ins Vorland versetzt wird, rechnet er mit Ereignislosigkeit und Langeweile. Doch dann erheben sich die Toten aus den Gräbern und greifen die Lebenden an.

Zejn steht vor der größten Herausforderung seines Lebens: Um die Menschen zu retten, muss er herausfinden, wie er die Toten für immer zurück unter die Erde schicken kann. Die Einzige, die mehr über die unheimlichen Vorgänge zu wissen scheint, ist die Kräuterhexe Mirage, doch Zejn ist sich sicher, dass man ihr nicht trauen kann.

Mirage ist keine Hexe, sondern Alchemistin und versucht alles, um die Bedrohung aufzuhalten. Nur deshalb ist sie immer in der Nähe, wenn die Toten erwachen. Schnell beginnt die Bevölkerung zu glauben, dass sie für die Angriffe verantwortlich ist und wendet sich gegen sie. Wenn Mirage sich selbst retten will, muss sie ihre Unschuld beweisen und die Toten für immer zurück unter die Erde bringen.

Weder Zejn noch Mirage ahnen, dass die Toten nicht ihre einzigen Feinde sind.

 

Meine Meinung

Eine Mittelalterliche Welt in der die Toten aus ihren Gräbern krabbeln, Alchemisten ihre Tränken brauen und auch Magie eine große Rolle spielt? Eine kritisch politisch angehauchte Story mit Tiefe und vor allem genialen Charakteren?

Ja genau…das alles hat diese Reihe zu bieten. Zumindest der erste Band kann all diese Argumente vereinen.
Mich hat an erster Stelle das Cover angesprochen. Ich liebe die Details, die Farben und das Zusammenspiel mit der Schrift und dem Schwert. Einfach nur gelungen. Da war klar das ich diese Geschichte unbedingt lesen muss.

Ich liebe Geschichten über Untote. Ob es nun Storys sind, die in der jetzigen Zeit spielen oder in einem vergangenen Setting. Untote gehen immer und überall.

Im ersten Drittel des Buches lernen wir die verschiedenen Protagonisten erst einmal ein wenig kennen. Ich habe sie für mich nicht nur kennengelernt sonder auch lieben gelernt. Mirage ist eine Alchemistin, die sich eher auf ihre gebrauten Tränke und auf sich selbst verlässt, statt andere Menschen in ihr Leben zu lassen. Trotz dieser eher zurückgezogenen Einstellung ist sie für die Dorfbewohner da und versucht ihre Leiden zu heilen. Auch als Hebamme wird sie gerne hinzugezogen und hat daher einen höheren Stellenwert in der Gemeinde. Dieser Stellenwert ändert sich jedoch schlagartig als Erik Zijn in das kleiner verschlafene Dorf versetzt wird. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Story an fahrt auf und die ersten Untoten treiben ihr Unwesen.

Katharina V. Haderer schafft es den Leser mit einem genialen Schreibstil und viel Abwechslung in die Geschichte zu ziehen und so den Spannungsbogen ganz oben zu halten. Das letzte Drittel hat es noch einmal ordentlich in sich. Man lernt ein wenig die Charaktere kennen, die wahrscheinlich in den beiden Folgebänden ihre Rolle spielen werden.

Mein Fazit: Das Schwert der Totengöttin ist eine spannende und magische Geschichte, die den Leser eine andere Art von Untoten zeigt. Hier wird nicht das gleiche Zombie-Schema verarbeitet, wie ich es aus anderen Büchern kenne. Ich bin gespannt was die folgenden Bände bereithalten.

Von mir gibt es 5 von 5 angebissene Delicious Sternchen.

 

Hier könnt ihr euch den Anfang des Buches anhören.

 

Details

Seitenzahl: 384 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Droemer Knaur
Taschenbuch: 9,99 €
eBook: 9,99 €
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Ich freue mich über jeden der sich für ein von mir vorgestelltes Buch entscheidet.
Euer Lexy
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