*Rezension* Geständnisse, Kanae Minato

“Eine gute Story, aber…”

Worum geht es?

Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.

Meine Meinung

Fangen wir mal mit dem optischen an. Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch das Cover. Es ist mir gleich ins Auge gesprungen und ich dachte zuerst an eine Märchenadaption von Schneewittchen. Da hatte ich mich wohl getäuscht. 🙂

Die Story ist wirklich gut und hat ziemlich gute Wendungen. Das ist aber leider auch schon alles.
Ich habe mich so ziemlich durch das Buch gekämpft. Der Schreibstil war einfach nicht mein Fall. Immer wieder habe ich mich erwischt wie ich genervt aufgestöhnt habe und manchmal das Buch einfach beiseite gelegt habe.
Das mache ich eigentlich nicht. Normalerweise breche ich ein Buch ab wenn mich der Schreibstil nicht einnehmen kann, aber hier fand ich die Story einfach gut.
Das Buch wurde auch verfilmt. Vielleicht schaue ich mir den Film einfach nochmal an.

Fazit: Eine gute Story mit gewissen Mängeln.

Ich gebe 3 von 5 Delicious Sterne

Details


Seitenzahl: 272 Seiten
Verlag: C. Bertelsmann Verlag (27. März 2017)

Sprache: Deutsch 
Hardcover: 16,99 €
Ebook: 13,99 €

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.