*Rezension* Armageddon, Wolfgang Hohlbein

“Unübertrefflicher Schreibstil, aber leider war ich enttäuscht.”

Worum geht es?

Auf dem Flug nach Tel Aviv begegnet Beka dem gleichermaßen faszinierenden wie undurchschaubaren Luke. Doch bevor sie sein Geheimnis ergründen kann, zerreißt eine gewaltige Druckwelle das Flugzeug. Das Undenkbare ist geschehen: Eine Atombombenexplosion vernichtet weite Teile Israels. Aber Beka und Luke überleben. Sie finden sich in einem unterirdischen, verlassenen Tempel wieder, der von geheimnisvollen Symbolen übersät ist. Und alles deutet darauf hin, dass Armageddon begonnen hat – die letzte Schlacht …

Meine Meinung

Der Titel und das Cover versprechen eine wirklich tolle Geschichte, die dann auch noch von Wolfgang Hohlbein geschrieben wurde. Man erwartet den Weltuntergang, Engel und ein absolut Apokalyptisches Szenario. 
Eigentlich bekommt man das auch….hier kommt mein aber!
Aus dem Klappentext kann man nicht wirklich viel entnehmen. Besonders da der Klappentext die Geschichte der ersten Kapitel schon komplett widergespiegelt hat. 
Danach wird das Buch immer eingefahrener und die Abfolgen ähneln sich von Kapitel zu Kapitel. Die Hauptprotagonistin ist zwar noch relativ jung, verhält sich dafür aber doch viel zu pubertär. Sie läuft von einem Kampf in den anderen und da diese Last noch nicht reicht fängt sie auch mit jedem Streit an. Man sollte sich zudem an keine Charaktere binden. Die Sterben nämlich wie die Fliegen und das nicht zu Gunsten der Hauptprotagonistin. 
Also ich muss sagen das ich mich auf dieses Buch wirklich sehr gefreut habe. Ich liebe die Bücher von Wolfgang Hohlbein aber mit diesem Werk hat er sich meiner Meinung nach nichts gutes getan. 
Mein Fazit: Die Grundidee und der Schreibstil ist super, wenn auch für mich etwas Voraussehbar. Alles in allem ein solides Werk. Für einen Hohlbein aber etwas zu Schwach. 
Ich gebe 3 von 5 Delicious Sterne!

Details


Seitenzahl: 608 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Piper (2. Oktober 2017)
Hardcover: 24,00 €
Ebook: 18,99 €

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