*Blogtour* Captum – Born Twice – Wenn du der Armut entfliehen willst

*Blogtour* Captum – Born Twice – Wenn du der Armut entfliehen willst

10. Mai 2019 0 Von lexysbookdelicious

 

Wenn du der Armut entfliehen willst – musst du Stark sein!

Ich habe die Ehre an einer wundervollen Blogtour teilzunehmen. Das Buch “Captum – Born Twice” von Isabel Kritzer hat mich einfach geflasht. Daher habe ich mich gefreut nun auch noch einen gesonderten Beitrag über dieses Buch zu schreiben.
Meine Rezension zum Buch verlinke ich euch am Ende noch einmal.

In meinem Beitrag geht es um Armut.

Armut kann in ganz vielen Dingen und Lebenslagen anders definiert werden. Jeder Mensch interpretiert Armut anders. So kann es zum Beispiel sein das sich ein Mensch arm fühlt, wenn er sich keine “Luxusgegenstände” leisten kann. Welche man auch immer so bezeichnen möchte. Das kann von einer Zahnbürste bis zu einem Auto oder Handy gehen. Bei uns in Deutschland kann das jemand sein der keine Arbeit findet und deshalb von Sozialhilfebezügen leben muss.
Doch ist uns allen bewusst was Armut wirklich bedeutet? Hat wir uns mal gefragt was wäre wenn wir all den Luxus nicht besitzen würden? Mussten wir schon mal jeden einzelnen Cent umdrehen um zu überleben?
Isabel Kritzer stellt uns in Captum vor ein Szenario was schlimmer nicht sein könnte. Sie zeigt uns eine Welt, die grausamer ist als vieles was man hier in unserem Land kennt.

 

Quelle: https://www.npla.de/poonal/kinder-in-chile-und-mexiko-die-leidtragenden-der-rezession/

In Afrika gibt es einige der ärmsten Länder der Welt, doch auch Mexiko gehört du den Ländern mit einer ziemlich hohen Quote der Armut. In Chile gibt riesige Flächen von Schutt und Asche. In genau dieses tummeln sich zudem die Menschen und kämpfen jeden Tag ums nackte überleben.

 

Quelle: obs/nph deutschland e.V.
https://www.presseportal.de/pm/104443/3043001

In Honduras arbeiten Kinder oft auf giftigen Müllhalden, oder suchen sich dort ihre Nahrung. Sie sichern durch ihre Arbeit das Überleben der Familie. Oft kommt es aber auch vor das sie auf sich alleine gestellt sind und dadurch gar keine andere Wahl haben. Sie wollen überleben, sie müssen überleben. Jeder einzelne Tag ist ein Kampf. Viele Kinder sterben unter den ärmlichen Umständen.

 

Da ich die Szenen im Buch sehr erschreckend und echt fand, habe ich die Autorin gefragt wie sie es geschafft hat ein so ernstes Thema so beeindruckend und schockierend darzustellen. Isabel sagt dazu –

 

Weil ich dir Armut gesehen und gefühlt habe.
Ich bin viel gereist und habe mich bewusst fernab des Touristenstroms bewegt. Dort konnte ich gerade die Entwicklungsländer besser kennenlernen und sehen wie die Menschen dort leben. Es hat mich wirklich sehr mitgenommen als ich gesehen habe wie es gerade in diesen Ländern zu sich geht. Ich habe viele Sachen verschenkt, einfach weil ich dachte das ich es gar nicht wirklich brauche oder weil ich es mir einfach wieder neu kaufen kann. Die Kinder könne sich dort nicht einfach etwas neues kaufen.

Gerade diese Situationen haben mich für mein Buch inspiriert und berührt. Dies ist unter anderem auch ein Grund das Buch so zu schreiben und die Armut so zu verpacken.
Ich denke wir alle können das gar nicht alles verstehen und nachempfinden. Verstanden habe ich das alles auch nicht. Ich konnte es nur beobachten und habe versucht diese Gefühle in meine Geschichte zu packen.

 

Wir alle sollten unser Leben so schätzen wie es ist. Wir sollten alles was wir besitzen schätzen und auch dementsprechend damit umgehen. In unserem Leben ist nichts selbstverständlich.

Meine Rezension zu Captum – Born Twice findet ihr hier: *Rezension* Captum – Born. Twice. von Isabel Kritzer

 

Und hier findet ihr noch ein paar andere Links zur Blogtour:

 

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